Wasserkirche

Die Wasserkirche steht ursprünglich auf einer Insel, wo nach der Legende um 300 n.Chr. die Stadtheiligen Felix und Regula den Märtyrertod erlitten haben. Um das Jahr 1000 wurde dort eine romanische Kirche errichtet, die zusammen mit dem Grossmünster und dem Fraumünster eine Prozessionsachse zur Verehrung der Heiligen bildetete. Deshalb wurde die Kirche in der Reformationszeit als "Götzentempel" apostrophiert und diente später als Warenlager.

1632 wurde in ihr die erste öffentliche Bibliothek von Zürich eingerichtet. Seit 1942 ist die Reformierte Kirche von der Stadt mit der Aufgabe betraut, diesen für Zürich einmaligen, historischen und spirituellen Ort zu bewahren und für alle Menschen zugänglich zu halten.

Sehenswert: Archäologische Krypta mit dem Märtyrerstein sowie drei Chorfenster von Augusto Giacometti (1942), in der Mitte das Leben Jesu Christi, umrahmt von Fenstern mit typischen Lebensstationen eines Mannes im Zeitgeist des 2. Weltkrieges, ausgführt vom St. Galler Glasmaler Ludwig Jaeger.


Der Schweizerischer Kunstführer  - herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte - ist in der Wasserkirche erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia unter "Wasserkirche".